Aus der Praxis für die Praxis: Fachzeitschrift für datenbasierte Unternehmensführu​ng und Controlling

04/25

„Warum wir EPM360 einführen mussten, um unser Unternehmen wirklich führen und sicher steuern zu können“

Wenn man ein Unternehmen über viele Jahre führt, lernt man: Gescheitert wird nicht an der Bilanz – gescheitert wird an fehlender Führungs- und Steuerungsintelligenz. Genau diese Erkenntnis hat sich bei uns bei, SRG-Elektronik, über einen langen Zeitraum herauskristallisiert.

Wie viele andere Unternehmen haben auch wir uns lange Zeit auf ERP-Systeme und klassische Rechnungswesen-Strukturen verlassen.

Diese Systeme galten als Standard, als unantastbare Grundlage für Controlling, Kalkulation und Unternehmensführung. Erst mit den Jahren wurde deutlich, dass diese Annahme ein gefährlicher Irrtum war – einer, der uns beinahe teuer zu stehen gekommen wäre.

Benjamin Faist


1. Die Erkenntnis: ERP dokumentiert – aber es steuert nicht

In der Praxis zeigte sich immer deutlicher:

Wir konnten zwar sauber buchen, aber wir konnten nicht mit einer entscheidungs-sicheren Güte steuern.

Wir hatten keine verlässlichen Sollgrößen.

Wir konnten unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit nicht quantifizieren.

Wir kannten die wertschöpfenden und die verlustbringenden Leistungen nicht präzise.

Wir sahen Effekte von Auslastung, Produktivität oder Kapazität nur im Rückspiegel – aber nicht im Voraus.

Über Jahre hinweg hatten wir geglaubt, dass ERP- und Finanzzahlen uns helfen würden, Entscheidungen zu treffen. In Wahrheit lieferten sie nur Dokumentation – keine Führung.

Diese Einsicht kommt nicht über Nacht. Sie wächst durch eine fühlbare Unsicherheit, Fehlentscheidungen, Überraschungen in der Auslastung, unerklärliche Margenschwankungen und das Gefühl, „irgendetwas nicht sehen zu können“.

2. Die methodische Blindheit – ein Problem, das man erst        erkennt, wenn man sich ihm stellt

Rückblickend wurde uns klar, warum so viele Unternehmen dieselben Probleme haben:

ERP-Systeme sind nicht dafür gebaut, Leistung, Effizienz, Auslastungsveränderungen oder Kosten-Wettbewerbsfähigkeit abzubilden.

Sie sind vergangenheitsorientiert, transaktionsbasiert und steuerlich normiert – und damit völlig ungeeignet für die Unternehmenssteuerung.

Diese Erkenntnis war für mich persönlich ein Wendepunkt.


3. Der Schritt zu EPM360 – und warum er unvermeidbar wurde

Nicht nur in der Geschäftsleitung wurde zunehmend klar: Wir benötigen ein System, das nicht nur Zahlen liefert, sondern transparente und nachvollziehbare Zusammenhänge.

Nicht nur Kosten & Verluste, sondern Kosten oder Verlustbeiträge je Leistungs-einheit und Kunde.

Nicht nur Buchungen, sondern Zielgrößen, Frühwarnungen und echte Vergleichbarkeit.

Erst durch das Kennenlernen des modernen Management Accountings und der modernen Kosten- und Leistungsrechnung (M-KLR) wurde uns die eigentliche Lücke im eigenen Steuerungsmodell bewusst.

EPM360 war das erste System, das diese Lücke schließen konnte – nicht als weiteres IT-Tool, sondern als Führungs- und Steuerungsinstrument.

Die Kombination aus:

  • modernen Leistungs- und Kostenlogiken,
  • Echtzeit-Sollgrößen,
  • globalen Vergleichsstandards,
  • Frühwarnmechanismen,
  • und Simulationsmöglichkeiten

schuf zum ersten Mal ein Bild unserer Unternehmensrealität.

4. Was wir vorher nicht sehen konnten – und      was heute selbstverständlich ist

Mit EPM360 mit der Basis des modernen Management Accounting und der notwenigen neuen M-KLR wurden Dinge sichtbar, die vorher verborgen waren:

  • reale Produktivität und Effizienz,
  • genaue Wertbeiträge einzelner Produkte und Kunden,
  • Auslastungseffekte auf Kosten und Wettbewerb,
  • globale Kosten-Wettbewerbsposition,
  • echte Kosten je Leistungseinheit statt Kontoaufwände,
  • klare Zielgrößen und Soll-Ist-Abweichungen.

Zum ersten Mal konnten wir Entscheidungen proaktiv treffen, statt im Nachhinein zu reagieren. Risiken müssen so früh wie möglich erkennt und das Veränderungspotential quantifiziert werden

Zum ersten Mal hatten wir ein System, das Führung ermöglicht, statt sie nur zu verwalten.


5. Warum „Erst EPM, dann ERP“ kein Slogan ist – sondern      eine unternehmerische Pflicht

Aus heutiger Sicht bin ich überzeugt:

Die meisten Fehlsteuerungen in Unternehmen entstehen, weil ERP dort eingesetzt wird, wo EPM stehen müsste.

ERP ist wichtig –       aber es ist Buchhaltung und Vergangenheit. EPM ist zwingend – denn es bildet das ökonomische Herz eines Unternehmens ab.

EPM360 liegt auf einer anderen höheren Ebene. Erst Erfolg und Zukunft, dann Rechnungswesen & Jahresabschluss

Wir haben gelernt:

Dokumentation ist notwendig. Steuerung ist überlebensnotwendig.

Und Führung und Steuerung findet nur auf der Leistungsebene statt, niemals auf der Buchhaltungsebene.


6. Der entscheidende Vorteil: Zukunftsfähigkeit statt      Leistungs- und Kostenblindheit

Heute wissen wir:

  • Wer mit ERP steuert, führt im Nebel.
  • Wer mit EPM360 steuert, sieht Leistung, Effizienz, Wettbewerb, Resilienz und Zukunft.


Die Einführung von EPM360 hat unser Unternehmen resilienter gemacht, unsere Prozesse transparenter und unsere Entscheidungsqualität massiv erhöht.

Wir sind nicht mehr blind gegenüber Auslastungsrisiken, Margenverfall, Wettbewerbsdruck oder Fehlallokationen. Wir können Szenarien simulieren, Krisen früh erkennen und Wertbeiträge verlässlich steuern.

Kurz:

EPM360 hat aus Dokumentation echte Unternehmensführung gemacht.


7. Fazit eines Geschäftsführers nach vielen Jahren Praxis

Wenn ich eine zentrale Erfahrung formulieren müsste, dann diese:

Unternehmen scheitern nicht an der Bilanz – sie scheitern an fehlender Steuerungslogik. 

EPM360 mit Management Accounting und KLWR schließen diese Lücke.

ERP bleibt ein notwendiges administratives System – aber niemals ein Steuerungsinstrument.

Die Zukunft gehört den Unternehmen, die diese Trennung verstehen und den Mut haben, ihre Steuerungslogik neu aufzubauen, bevor sie digitalisieren.


Aus nun langjähriger Erfahrung und Anwendung kann ich sagen:

  • Erst EPM360, dann ERP.
  • Erst Führung, dann Dokumentation.
  • Erst ökonomische Realität – dann rechtliche Abbildung.

Das ist der Weg aus der methodischen Blindheit hin zu echter Kosten-Wettbewerbsfähigkeit, Stabilität und Zukunft.

 

Fazit und starke Mehrwerte für Unternehmen und Kunden

Am Ende hat nicht nur unser Unternehmen gewonnen – auch unsere Kunden profitieren heute unmittelbar von diesem Wandel.

Durch die Transparenz und Präzision, die EPM360 in unsere Führung und Steuerung gebracht hat, können wir Leistungen verlässlicher, schneller, kostengünstiger mit gleichzeitiger sicherer Qualität erbringen.

Wir kennen heute die Werttreiber unserer Produkte, sichern stabile Lieferfähigkeit, optimieren Kostenstrukturen und schaffen echte Planungssicherheit – und genau das spüren unsere Kunden.

 

Mehr Effizienz. Mehr Verlässlichkeit. Mehr Zukunftssicherheit.

SRG Elektronik liefert nicht nur Produkte, sondern eine messbare und fühlbare Kosten-Leistungsfähigkeit –darauf können sich unsere Kunden jeden Tag verlassen.