für eine effektive Steuerung und Führung von Unternehmen mit der Basis eines erstmalig realen und effektiven Unternehmenscontrolling
Felix Huebner
Weckruf für Unternehmenserfolg
Eine effektive Steuerung und Führung von Unternehmen sind bisher real nicht möglich.
Die fortschreitende Dynamik und Komplexität globaler Märkte stellen Unternehmen vor zunehmend anspruchsvollere Herausforderungen. In diesem Kontext werden mehr denn je strategische Steuerungs- und Führungsinstrument gefordert, um nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und langfristigen Erfolg zu sichern. Doch eine kritische Analyse zeigt, dass die bisher vorherrschenden Methoden und IT-Systeme nicht genügen, um diese Anforderung zu erfüllen.
Die grundsätzliche Ursache liegt in der dazu notwendigen komplexeren Lösung mit wichtigen anspruchsvollen Bausteinen mit oft einem Paradigmenwechsel.
Dieser Beitrag versteht sich als Weckruf für die Praxis und Wissenschaft, der aufzeigt, welche Bausteine zwingend notwendig sind. Fehlt ein Baustein ist eine effektive Steuerung und Führung von Unternehmen und in vielen Beratungsleistungen ausgeschlossen.
Folgende Fragen müssen für eine erfolgreiche Führung und Steuerung eines Unternehmens immer direkt und entscheidungssicher beantwortet werden:
- Ist mein Unternehmen aktuell wettbewerbs- und zukunftsfähig?
- Wann und wie ist mein Unternehmen wettbewerbsfähig?
- Wie hoch ist mein internes Liquiditätspotential?
- Wie hoch ist der individuelle Gewinn- oder Verlustbeitrag meiner Produkte der Absatzleistung?
- Wie verändert sich meine Unternehmenssituation und die Produkt-kosten bei der vorhandenen Auslastungsreduzierung, einem der zentralsten Hauptkostentreiber.
- Wie hoch ist das vorhandene Beschaffungskosten-Potential?
Folgende Entwicklungsbausteine sind zwingend notwendig, um die notwendigen Voraussetzungen für Erfolg, Risikoreduzierung und für eine bestmögliche Krisenvermeidung in den Unternehmen zu setzen.
10- Punkte- Transformationsprozess für eine effektive Steuerung und Führung des Unternehmens mit dem befähigten zukunftsorientiertes Unternehmenscontrollings:
Baustein 1: Auseinandersetzung mit den heute notwendigen Erfolgsfaktoren
Baustein 2: Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen für eine effektive Steuerung und Führung von Unternehmen
Baustein 3: Steuerung und Führung braucht Informationen und Zielgrößen
Baustein 4: Auseinandersetzung mit der Differenzierung und Anforderungen zwischen Controlling und Unternehmenscontrolling.
Baustein 5: Wertigkeit und Integration von Frühwarn- und Überwachungssystemen
Baustein 6: Wertigkeit von standardisierte Leistungs- und Wettbewerbskennzahlen
Baustein 7: Methoden-Analyse & Recherche
Baustein 8: Entwicklung moderne neue Kosten- und Leistungsrechnung
Baustein 9: Ohne langjähriger praktische Erfahrung keine Lösung
Baustein 10: Entwicklung eines komplexen (BI)-IT-Leistungsmanagement-System
Baustein 1:
Auseinandersetzung mit den heute notwendigen Erfolgsfaktoren
Rendite, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz bilden die Grundlage für den Erfolg eines jeden Unternehmens.
Ohne eine ausreichende Rendite können notwendige Investitionen nicht getätigt und die finanzielle Stabilität nicht gewährleistet werden. Wettbewerbsfähigkeit sichert die Position im Markt, ermöglicht Wachstum und Innovation und stellt die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt. Resilienz schafft die Fähigkeit, auf wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Herausforderungen flexibel zu reagieren und Krisen zu überstehen.
Diese drei Kernelemente sind essenziell, um weiterführende Ziele wie Mitarbeiter-zufriedenheit, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zu erreichen. Sie bilden die Basis für langfristige Stabilität und den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens.
Jedes Unternehmen steht heute vor der dringenden Herausforderung, sich neu zu erfinden – um nicht nur wettbewerbsfähig, sondern auch langfristig in einem dynamischen globalen Umfeld, mit seinem hohen Preisdruck, erfolgreich zu sein.
Um diesen Paradigmenwechsel einzuleiten und konsequent umzusetzen, bedarf es einer starken Unternehmensführung und -steuerung. Ein effektives Unternehmenscontrolling, aufgebaut als leistungsfähiges Frühwarn- und Überwachungssystem, liefert die unverzichtbare Informationsbasis für entscheidungssichere Zielgrößen und ergebnis-orientierten Handlungsempfehlungen.
Ohne eine leistungsstarke IT-gestützte BI-Lösung für das Leistungsmanagement ist dieser Wandel jedoch nicht zu meistern!
Es ist Zeit zu handeln – gestalten Sie die Zukunft Ihres Unternehmens!
Baustein 2:
Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen für eine effektive Steuerung und Führung von Unternehmen
Effektive Unternehmenssteuerung und Unternehmensführung als Schlüssel zum Erfolg
Um Rendite, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz zu sichern, bedarf es immer einer ergebnis- und immer zielgerichteten Unternehmenssteuerung sowie einer sicheren nachvollziehbaren Unternehmensführung.
Durch eine klare strategische Ausrichtung werden langfristige Ziele definiert, die sich an den Marktbedingungen und den Stärken des Unternehmens orientieren.
Eine effektive Steuerung bedeutet, alle relevanten Ressourcen – wie Finanzen, Personal und Technologie – optimal einzusetzen. Dies erfordert eine kontinuierliche Analyse von Kennzahlen, Risiken und Chancen, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein modernes Controlling-System ist dabei unerlässlich, um Transparenz und Effizienz in allen Prozessen sicherzustellen.
Die Unternehmensführung trägt die Verantwortung, eine motivierende Vision zu vermitteln, Entscheidungen konsequent umzusetzen und eine Unternehmenskultur zu fördern, die Innovation und Anpassungsfähigkeit begünstigt. Führungskräfte müssen als Vorbilder agieren, die Werte wie Verantwortung, Vertrauen und Offenheit vorleben.
Durch diese ganzheitliche Herangehensweise an Steuerung und Führung wird die Grundlage geschaffen, nicht nur finanzielle Ziele zu erreichen, sondern auch Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Resilienz aufzubauen, Krisenbestmöglich zu vermeiden und gleichzeitig soziale und ökologische Verantwortung wahrzunehmen.
Baustein 3:
Steuerung und Führung braucht Informationen und Zielgrößen
Reales Unternehmenscontrolling, aufgebaut als Frühwarn- und Überwachungssystem, als Grundlage für effektive Steuerung und für eine erfolgreiche Unternehmensführung
Ein leistungsfähiges Unternehmenscontrolling ist essenziell, um die notwendigen Informationen für eine fundierte Entscheidungsfindung und zielgerichtete Steuerung bereitzustellen. Es schafft die Transparenz, die Unternehmen benötigen, um Rendite, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz nachhaltig sicherzustellen.
Das reale Unternehmenscontrolling liefert eine umfassende Informationsbasis, die sich auf präzise Kennzahlen, detaillierte Analysen und relevante Prognosen stützt. Es ermöglicht die Überwachung von Finanz- und Leistungsindikatoren, die Identifikation von Abweichungen und die Bewertung strategischer Alternativen. Entscheidungsrelevante Daten werden dabei nicht nur gesammelt, sondern so aufbereitet, dass sie zielgerichtete Handlungsimpulse geben.
Ein modernes Unternehmenscontrolling zeichnet sich durch den Einsatz digitaler Tools aus, die Daten in Echtzeit analysieren und interaktive Dashboards bereitstellen. Dadurch können Führungskräfte Risiken frühzeitig erkennen, Trends antizipieren und Maßnahmen schnell einleiten.
Darüber hinaus ist das Unternehmenscontrolling nicht nur retrospektiv, sondern proaktiv. Es unterstützt die Unternehmensführung und -steuerung dabei, Szenarien zu entwickeln und strategische Weichen zu stellen, die auf transparent und entscheidungssichere Ziele ausgerichtet sind. Diese vorausschauende Perspektive ist entscheidend, um nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern ihnen einen Schritt voraus zu sein.
Ein reales und leistungsfähiges Unternehmenscontrolling, immer aufgebaut als Frühwarn- und Überwachungssystem, bildet somit das Rückgrat einer effektiven Steuerung und Führung und liefert die notwendige Grundlage, um Unternehmensziele auf allen Ebenen konsequent zu erreichen. Wichtig ist dabei auch die zeitnahe Sicherstellung von notwendigen Maßnahmen auf interne und externe Veränderung.
Baustein 4:
Auseinandersetzung mit der Differenzierung und Anforderungen zwischen Controlling und Unternehmenscontrolling.
Die klare Differenzierung zwischen Controlling und Unternehmenscontrolling ist entscheidend, da beide unterschiedliche Zielsetzungen, Methoden und IT-Anforderungen besitzen. Während das Controlling operativ und bereichsspezifisch agiert, übernimmt das Unternehmenscontrolling eine strategische, übergreifende Rolle, um die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz des gesamten Unternehmens sicherzustellen.
Unternehmen als Gesamtsystem
Unternehmen sind als Gesamtsystem entweder zukunfts- und wettbewerbsfähig – oder nicht. Dies macht eine klare Trennung mit der zwingenden Weiterentwicklung der Controlling-Disziplinen unverzichtbar.
Theoretische Grundlagen und Abgrenzung
Das Controlling wird traditionell als Informations- und Steuerungsfunktion verstanden, die durch Planung, Steuerung und Kontrolle zur kurzfristigen Effizienzoptimierung beiträgt. Es fokussiert auf operative Herausforderungen und unterstützt bereichs- und funktionsbezogene Entscheidungen.
Im Gegensatz dazu verfolgt das Unternehmenscontrolling einen gesamtbewerteten Ansatz: Es integriert sämtliche Leistungsfaktoren eines Unternehmens zu einem Gesamtpaket, bietet ein umfassendes Risiko- und Krisenmanagement und ermöglicht eine proaktive Gestaltung der Unternehmenszukunft, immer im Vergleich zum Wettbewerb. Die Basis hierfür bilden innovative Methoden und Echtzeitdaten.
Die Auseinandersetzung mit dieser klaren Differenzierung ist essenziell, um die Entwicklung notwendiger Methoden und IT-Unterstützungen zur Steuerung und Führung moderner Unternehmen voranzutreiben.
Baustein 5:
Wertigkeit und Integration von Frühwarn- und Überwachungssystemen
Ein umfassendes Controllingsystem muss immer als Frühwarn- und Überwachungssystem entwickelt und aufgebaut sein.
Ein modernes Unternehmenscontrolling muss so gestaltet sein, dass es als Frühwarn- und Überwachungssystem dient, um interne und externe Veränderungen in ihrer gesamten Tragweite auf die Unternehmens- und Produkt-Leistungsfähigkeit zu erfassen und präzise zu bewerten. Dazu ist eine systematische Informationsaufbereitung erforderlich, die alle relevanten internen Leistungs- und den Wettbewerbsbereich abdeckt.
Drei zentrale interne Leistungsbereiche:
- Unternehmensstruktur: Das Controlling sollte kontinuierlich die organisatorische Stabilität und Effizienz analysieren. Dies umfasst die Überprüfung von Führungsprozessen, Entscheidungs-strukturen und der Verfügbarkeit kritischer Ressourcen. Veränderungen in der Unternehmensstruktur – wie Abteilungsumstrukturierungen oder Personalfluktuation – müssen auf ihre Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit untersucht werden.
- Unternehmenssituation (Auslastung): Die Erfassung der Kapazitätsauslastung (Auslastung mit dem Leistungsverlust der Fertigung) in Produktion, Logistik und Dienstleistung ist essenziell. Das Controlling muss aufzeigen, ob Engpässe, Überlastungen oder ungenutzte Kapazitäten bestehen und welche Konsequenzen dies für die Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit hat.
- Kosten-Faktorleistung: Ein detailliertes Kostencontrolling liefert Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Ressourcen. Von Material- und Energiekosten bis hin zu Personalkosten und Personalnebenkosten müssen alle Kostenfaktoren regelmäßig bewertet werden, um Kosteneffizienz und Rentabilität sicherzustellen.
Erfassung externer Einflüsse:
Neben den internen Leistungsbereichen ist es ebenso wichtig, externe Veränderungen und deren Auswirkungen systematisch in Echtzeit zu überwachen und zu bewerten:
- Markt- und Wettbewerbsveränderungen: Das Controlling sollte regelmäßig Markttrends, Preisentwicklungen und neue Wettbewerber analysieren. Die Positionierung des Unternehmens und seiner Produkte muss ständig überprüft und strategisch angepasst werden.
- Kosten für Rohstoffe und Energie: Steigende Energie- oder Materialpreise können die Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Das Controlling muss Szenarien entwickeln, wie solche Entwicklungen abgefedert werden können.
- Regulatorische und gesellschaftliche Entwicklungen: Gesetzesänderungen, technologische Fortschritte oder gesellschaftliche Trends wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung müssen kontinuierlich bewertet werden, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Chancen zu nutzen.
Funktion des Controllings als Frühwarnsystem:
Ein derart umfassendes Controllingsystem bietet die Möglichkeit, Veränderungen in Echtzeit zu erkennen und deren Auswirkungen präzise zu quantifizieren. Mithilfe digitaler Tools und Datenanalysen können nicht nur Abweichungen festgestellt, sondern auch deren Folgen für die operative und strategische Leistungsfähigkeit des Unternehmens festgestellt werden.
Das Zusammenspiel von interner und externer Analyse schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die Unternehmensführung. Dieses Frühwarn- und Überwachungssystem stellt sicher, dass das Unternehmen in der Lage ist, flexibel, effizient und proaktiv auf alle Veränderungen zu reagieren, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität zu sichern.
Je früher notwendige Reaktionen erfolgen können, umso geringer sind deren negative Auswirkungen, bis hin zur Insolvenzvermeidung.
Baustein 6:
Wertigkeit von standardisierte Leistungs- und Wettbewerbskennzahlen
Der Aufbau eines umfassenden und leistungsfähigen Kennzahlensystems ist essenziell, um ein modernes Unternehmenscontrolling zu ermöglichen. Dieses System dient nicht nur der objektiven Feststellung der aktuellen Ist-Situation, sondern auch der präzisen Definition einer individuell auf das Unternehmen abgestimmten Soll-Situation. Nur durch standardisierte Soll-Ist-Vergleiche und die daraus abgeleiteten Zielgrößen kann das Controlling seine Funktion als Steuerungs- und Entscheidungshilfe voll entfalten.
Zentrale Anforderungen an das notwendige Kennzahlensystem:
- Leistungskennzahlen: Diese Kennzahlen analysieren die operative Effizienz des Unternehmens. Sie umfassen Aspekte wie Produktivität, Auslastung, Durchlaufzeiten und Liefertermintreue. Ziel ist es, Stärken und Schwächen im operativen Geschäft transparent zu machen und potenzielle Optimierungsbereiche frühzeitig zu identifizieren.
- Wettbewerbskennzahlen: Diese Kennzahlen messen die Position des Unternehmens im Markt und gegen-über Wettbewerbern. Dazu gehören Marktanteile, Preispositionierung, Innovationsfähigkeit und Kundenzufriedenheit. Eine kontinuierliche Wettbewerbs-analyse schafft die Grundlage, um strategische Anpassungen vorzunehmen und sich in einem dynamischen Umfeld zu behaupten.
- Zielgrößen und Sollwerte: Die Festlegung von Sollwerten erfordert eine sorgfältige methodische Entwicklung. Diese Zielgrößen müssen realistisch, messbar und individuell auf die Besonderheiten des Unternehmens abgestimmt sein. Dabei werden interne Potenziale und externe Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigt, um eine optimale Steuerung zu gewährleisten.
Methodenentwicklung als Grundlage für die Kennzahlensystematik:
Die Entwicklung eines Kennzahlensystems erfordert einen hohen methodischen Aufwand:
- Analyse der Ist-Situation: Die Erhebung aller relevanten Daten ist der erste Schritt. Eine präzise Datenerfassung bildet die Grundlage, um ein objektives Bild der aktuellen Unternehmensleistung zu zeichnen.
- Definition der Soll-Situation: Hierbei müssen strategische Ziele, Branchen- und Regionswerte und unternehmensspezifische Anforderungen in Einklang gebracht werden. Simulationsmodelle und Szenarioanalysen helfen, mögliche Zielzustände zu visualisieren.
Standardisierung der Soll-Ist-Vergleiche: Um den Fortschritt messbar zu machen, sind standardisierte Prozesse zur regelmäßigen Gegenüberstellung von Ist- und Sollwerten unerlässlich. Diese Vergleiche liefern nicht nur Abweichungsanalysen, sondern.
Ein enormer, aber unverzichtbarer Entwicklungsaufwand:
Die Einführung eines solchen Kennzahlensystems erfordert erhebliche Ressourcen und Expertise. Es müssen branchenspezifische Besonderheiten, technische Anforderungen und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Der Entwicklungsaufwand erstreckt sich über die Definition relevanter Kennzahlen, die Implementierung von Datenmanagementsystemen bis hin zur Schulung der Mitarbeiter.
Doch dieser Aufwand ist zwingend notwendig, um das Unternehmenscontrolling als verlässliches Instrument der Unternehmenssteuerung zu etablieren. Ein leistungsfähiges Kennzahlensystem schafft nicht nur Transparenz und Vergleichbarkeit, sondern ermöglicht auch eine datenbasierte Entscheidungsfindung. Es stellt sicher, dass das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleibt und seine strategischen Ziele mit Präzision und Effizienz erreicht.

Baustein 7:
Methoden-Analyse & Recherche Methodenentwicklung als Schlüssel zur Optimierung der Kosten- und Leistungsrechnung
Ein entscheidender Schritt in der Entwicklung eines effektiven Unternehmenscontrollings ist die Überprüfung der bestehenden Kosten- und Leistungsrechnung. Diese bildet die Basis für betriebswirtschaftliche Entscheidungen, zeigt jedoch in der Praxis oft erhebliche Schwächen und Fehler. Eine kritische Analyse ist notwendig, um festzustellen, ob das bestehende System den Anforderungen eines modernen Controllings gerecht wird – oder ob es durch neue, präzisere Methoden ersetzt werden muss.
Warum die bestehende Kosten- und Leistungsrechnung keine Lösung bietet:
Schon theoretisch ist eine traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung nicht geeignet, den Anforderungen eines realen Unternehmenscontrollings gerecht zu werden. Sie orientiert sich zu stark an vergangenheitsbezogenen Daten und bietet keine hinreichende Grundlage, um proaktive Entscheidungen zu treffen. Zudem werden externe Einflüsse, wie Marktveränderungen oder Energiepreissteigerungen, oft nicht adäquat erfasst und bewertet.
Die fehlende Verknüpfung zwischen operativer Kostenrechnung, der fehlerhaften Betriebsbuchhaltung (BAB) und strategischem Unternehmenscontrolling bedeutet, dass das System keine verlässlichen Antworten auf Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz oder zukunftsorientierten Steuerung bietet.
Das Unternehmenscontrolling basiert auf der systematischen Analyse und Steuerung der finanziellen, operativen und strategischen Prozesse eines Unternehmens. Die Analyse der Soll- und Ist-Situation ist dabei ein zentraler Bestandteil, um Abweichungen zu erkennen und Maßnahmen zur Zielerreichung abzuleiten.
Die Kalkulationsmethodik ‚Enterprise‘ liefert das Analyse- und Steuerungsinstrument für das Unternehmenscontrolling, um die finanziellen und operativen Daten erfassen, verarbeiten und ausgewertet zu können.
Veraltete Methoden wie die z.B.:
- die lineare ‚Kostenträgerkalkulation mit Maschinenstundensatz
und
- die bisherige Basismethodik der Kosten- und Leistungsrechnung
erweisen sich nicht nur heute als gefährlich ungenau, sondern liefern auch keine Lösung für die wichtige Erfolgsbasis Unternehmenscontrolling.
Um die Problematik und Erfolgs- und Krisengefahr für die Unternehmen zu verstehen ist eine Differenzierung zwischen Kalkulation und Kalkulationsmethodik von essenzieller Bedeutung. Während die Kalkulation ein spezifischer, operativer Prozess ist, beschreibt die Kalkulationsmethodik den übergeordneten Rahmen, die Struktur und die Methodik, die diesen Prozess systematisch unterstützt. Ziel ist immer eine -Kalkulations-Methodik ‚Enterprise‘.
Ergebnis im Baustein 7:
Die bisherigen Methoden der Kosten- und Leistungsrechnung genügen den Anforderungen eines realen Unternehmenscontrollings nicht. Sie sind weder flexibel noch ausreichend präzise, um den komplexen Herausforderungen moderner Unternehmenssteuerung gerecht zu werden. Die Entwicklung neuer, zukunftsorientierter Methoden ist daher nicht nur sinnvoll, sondern unabdingbar, um das Controlling als verlässliches Frühwarn- und Steuerungssystem zu etablieren. Nur so kann die Basis für fundierte und nachhaltige Entscheidungen geschaffen werden.
Baustein 8:
Entwicklung moderne neue Kosten- und Leistungsrechnung
Erarbeitung der Methodenvoraussetzungen und Entwicklung einer modernen Kosten- und Leistungsrechnung
Die Entwicklung einer neuen, modernen Kosten- und Leistungsrechnung erfordert zunächst die Erarbeitung grundlegender Methodenvoraussetzungen. Nur auf dieser Basis kann ein System geschaffen werden, das den Anforderungen eines realen Unternehmenscontrollings gerecht wird. Ziel ist es, eine flexible, präzise und zukunfts-orientierte Kosten- und Leistungsrechnung zu entwickeln, die sowohl interne als auch externe Einflüsse berücksichtigt und eine belastbare Grundlage für strategische und operative Entscheidungen bietet.
1. Erarbeitung der grundsätzlichen Methodenvoraussetzungen:
Definition von Zielen und Anforderungen: Die erste Voraussetzung ist die klare Definition der Zielsetzungen der neuen Kosten- und Leistungsrechnung. Dazu gehören:
- Vermeidung der festgestellten groben Schwächen und Fehler in der alten Kosten- und Leistungsrechnung
- Integration der Methodik für Wettbewerbsanalysen
- Simulationsfähigkeit aller internen und externen Einflussfaktoren
- Standardisierte Soll-Ist-Vergleiche mit den notwendigen Leistungs- und Wettbewerbskennzahlen
2. Flexibilität und Modularität:
Die Methodik muss flexibel genug sein, um auf dynamische Veränderungen in der Unternehmensstruktur, dem Marktumfeld und der Wertschöpfungskette zu reagieren. Eine modulare Aufbauweise erleichtert spätere Erweiterungen oder Anpassungen.
3. Datenqualität und -integration:
Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Sicherstellung einer hohen Datenqualität. Alle relevanten Datenquellen – von operativen bis hin zu strategischen Informationen – müssen in Echtzeit integriert und miteinander verknüpft werden. Digitale Technologien wie Big Data-Analyse sind zwingend notwendig.
4. Prozessübergreifende Betrachtung:
Die neue Methodik muss die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen, einschließlich Produktion, Einkauf, Vertrieb und Supportprozesse. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Enterprise- Betrachtung der Kosten- und Leistungsstrukturen, sowie der aktuellen oder notwendigen Wettbewerbsfähigkeit.
Transparenz und Entscheidungsorientierung:
Transparenz und eine einfache Nachvollziehbarkeit ist essenziell, um die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung nachvollziehbar zu machen. Diese Transparenz bildet die Grundlage für fundierte und schnelle Entscheidungen auf allen Führungsebenen. Nur mit einer notwendigen Güte der Entscheidungssicherheit werden zeitnahe und notwendige Maßnahmen getroffen und kontrolliert erfolgreich umgesetzt.
Ergebnis im Baustein 8:
Die Erarbeitung der Methodenvoraussetzungen ist der unverzichtbarer Basisbaustein, um eine moderne Kosten- und Leistungsrechnung zu entwickeln, die den Herausforderungen eines dynamischen Marktes gewachsen ist. Nur die Kombination aus verursachungs-gerechter Kosten- und Leistungserfassung, standardisierten leistungs- und wettbewerbsbezogenen Kennzahlen und digitaler Automatisierung schafft ein leistungsfähiges System, das nicht nur Transparenz, sondern auch Entscheidungsstärke bietet.
Der Entwicklungsaufwand ist erheblich, doch die langfristigen Vorteile – von einer besseren Steuerung und Führung bis hin zu einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit – machen auch diesen Baustein für jedes Unternehmen unverzichtbar.
Baustein 9:
Ohne langjähriger praktische Erfahrung keine Lösung
Praktische Erfahrung als Schlüssel zur erfolgreichen Entwicklung von Controlling-Lösungen
Die Entwicklung einer tragfähigen und effektiven Lösung für ein praxisnahes Unternehmenscontrolling erfordert mehr als nur theoretisches Wissen.
Neben fundierten methodischen Grundlagen und einem hohen Fachwissen in der angewandten Kosten- und Leistungsrechnung in den Unternehmen ist eine hohe praktische und projektbegleitende Erfahrung unverzichtbar. Insbesondere bei der Durchführung von umfassenden Unternehmensanalysen – von denen in der Regel etwa 250 als Grundlage erforderlich sind, um ein breites Spektrum an Erkenntnissen zu gewinnen – zeigt sich, wie essenziell praxisorientierte Expertise ist.
Jede Analyse trägt dazu bei, Muster zu erkennen, branchen- und regionsspezifische Herausforderungen zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die individuell auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind.
Ein gutes Beispiel ist die Entwicklung der Daten-Tabellen mit den regionsbedingten Bruttovertragsleistungen für viele Branchen und 3.300 globalen Wirtschaftsregionen, die nicht ohne aufwendige Rückrechnungen möglich ist.
Ein zweites Beispiel ist die wichtige Differenzierung zwischen Controlling und Unternehmenscontrolling.
Dies setzt voraus, dass die involvierten Experten nicht nur über analytische Fähigkeiten, sondern auch über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit realen Unternehmensdaten und -prozessen verfügen.
Auch die gesuchte Auseinandersetzung mit vielen Fachleuten ist eine zwingende Grundvoraussetzung, wie auch das in Frage stellen von alten Methoden und Lösungen.
Nur durch diese Kombination aus praktischer Kompetenz und einem strukturierten Ansatz können Controlling-Lösungen entstehen, die in der Lage sind, die Komplexität des unternehmerischen Alltags adäquat abzubilden und Entscheidungsprozesse nachhaltig zu unterstützen.
Baustein 10:
Entwicklung eines komplexen (BI)-IT-Leistungsmanagement-System
Entwicklung eines IT-Tools als Grundlage für ein modernes Unternehmenscontrolling
Ein leistungsfähiges IT-Tool ist ein unverzichtbarer Baustein, um die Anforderungen eines modernen und realitätsnahen Unternehmenscontrollings zu erfüllen.
Es muss in der Lage sein, die hohe Komplexität und Anforderungen mit der neuen Kosten- und Leistungsrechnung zu bewältigen, relevante Daten in Echtzeit zu verarbeiten und diese in übersichtlicher Form für die Entscheidungsfindung bereitzustellen. Aufgrund der Vielschichtigkeit der Anforderungen ist der Entwicklungsaufwand erheblich und erfordert viele Mannjahre und mehrere Spezialisten. Es muss immer eine Cloud-Lösung sein, da z.B. Wettbewerbsanalysen immer auch die aktuellen oder gewünschten Wechselkurse und die in der globalen Wirtschaftsregion vorhandenen Kosten-Faktor-Leistung mit der notwendigen Güte erfassen muss.
Herausforderungen bei der Entwicklung:
1. Komplexität der Anforderungen:
Die Vielzahl an Funktionen – von der Datenintegration über Analyse bis hin zur Visualisierung – erfordert ein hohes Maß an technischer Expertise und sorgfältige Planung.
2. Abstimmung mit den Fachabteilungen:
Um sicherzustellen, dass das IT-Tool die spezifischen Anforderungen des Unternehmens erfüllt, ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen notwendig.
3. Langfristige Entwicklungsdauer:
Aufgrund des enormen Entwicklungsaufwands sind geschätzt alleine mindestens 10 Mannjahre notwendig, ohne Berücksichtigung der Entwicklung und Durchläufe der anderen genannten Bausteine. Dazu gehören Konzeptionsphasen, Programmierung, Tests und die schrittweise Implementierung.
4. Technologische Anforderungen:
Die Entwicklung muss auf modernsten Technologien basieren, um eine langfristige Nutzbarkeit sicherzustellen. Dazu zählen Cloud-basierte Architekturen, Datenbanken für Big Data und KI-gestützte Analysesysteme.
Ergebnis im Baustein 10:
Die Entwicklung eines IT-Tools, das die neue Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Anforderungen eines modernen Unternehmenscontrollings unterstützt, ist ein ambitioniertes, aber notwendiges Projekt. Der hohe Entwicklungsaufwand von mindestens 10 Mannjahren spiegelt die Komplexität und Vielschichtigkeit wider, die ein solches System bewältigen muss. Das Ergebnis ist jedoch ein unverzichtbares Werkzeug, das nicht nur Transparenz und Effizienz steigert, sondern auch die Grundlage für nachhaltigen Erfolg in einem dynamischen Marktumfeld legt.
Gesamtfazit
Die dargestellten Bausteine zeigen eindringlich, dass eine wirklich effektive Steuerung und Führung von Unternehmen in der heutigen dynamischen und komplexen Wirtschaftswelt nur durch eine systematische und ganzheitliche Herangehensweise realisierbar ist. Jeder einzelne Baustein – von der Identifikation relevanter Erfolgsfaktoren bis hin zur Entwicklung eines modernen IT-Leistungsmanagementsystems – ist nicht nur ein ergänzendes Element, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil eines integrierten Gesamtsystems.
Fehlt auch nur ein Baustein, so fehlt der Unternehmenssteuerung und -führung die notwendige Güte, um den steigenden Anforderungen an Transparenz, Flexibilität und Präzision gerecht zu werden. Dies kann gravierende Folgen nach sich ziehen, angefangen bei ineffizienten Prozessen und ungenauen Entscheidungsgrundlagen bis hin zu einer langfristigen Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität eines Unternehmens.
Die vorgestellten integrativen Bausteine verdeutlichen, dass der Entwicklungs-aufwand erheblich ist, jedoch alternativlos bleibt. Nur durch den konsequenten Aufbau und die Integration aller notwendigen Bausteine – von der Methodenanalyse über die Kalkulationsmethodik bis hin zu einem proaktiven und leistungsstarken Controlling-system – kann ein Unternehmen langfristig resiliente, wettbewerbsfähige und renditestarke Strukturen schaffen.
Der wissenschaftliche Weckruf zeigt klar: Es braucht ein Umdenken, einen Paradigmenwechsel und den Willen zur systematischen Umsetzung, um Unternehmenssteuerung und -führung nicht nur auf ein neues, zukunftssicheres Niveau zu heben, sondern erstmals Realität zu sein.
Dies gewährleistet den nachhaltigen Vorteil im Wettbewerb.