Aus der Praxis für die Praxis: Fachzeitschrift für datenbasierte Unternehmensführu​ng und Controlling

04/25

Neue Steuerungslogik statt ERP-Blindflug- EPM360 als echte Disruption

Warum Unternehmen ein echtes Betriebssystem für Führungs- und Steuerung benötigen!

Unternehmen ‚valueforce‘

 

Unternehmen weltweit erleben derzeit eine stille, aber tiefgreifende Krise der Unternehmenssteuerung. 

Die meisten Unternehmen führen faktisch mit ERP- und Rechnungs-wesen- Daten, also mit juristischen Vergangenheitsgrößen, rein auf dem externen Rechnungswesen.

 Sie glauben, das sei Controlling oder Unternehmenscontrolling: 

  • Deutschland und viele andere Länder haben das Controlling durch Rechnungswesen ersetzt.
  • Das wichtige Unternehmenscontrolling war methodisch bisher ausgeschlossen.
  • ERP = Controlling ist eines der größten Management- Missverständnisse der letzten 40 Jahre.
  • Auslastung, Kostenwettbewerb, Effizienz, Leistungs- und Wettbewerbsfaktoren sind unsichtbar.
  • Insolvenzen kommen „überraschend“ und meist „unbemerkt“.
  • Echte Führung und Steuerung findet nicht statt.

 

Doch genau hier liegt das gefährliche Missverständnis – und der eigentliche Grund, warum Kostenwettbewerb, Auslastungseffizienz und Produktivitäts-entwicklung bisher unsichtbar bleiben, bis es zu spät ist.

Während ERP-Systeme notwendige Funktionskosten darstellen und ausschließlich die rechtlich korrekte Abbildung der Vergangenheit leisten, liefern sie keinen einzigen der Steuerungsparameter, die im globalen Wettbewerb über Erfolg oder Insolvenz entscheiden.

 

Das deutsche Führungs- und Steuerungsparadox!

Deutschland gilt als „Erfinder“ des Controllings – und ist zugleich eines der Länder, in denen die operative Unternehmensführung am stärksten vom externen Rechnungswesen dominiert wird.

 

Das Ergebnis:

  • fehlende Transparenz über Kosten- und Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit
  • fehlende Auslastungs- und Effizienzsteuerung
  • verspätete Krisenindikatoren
  • Managemententscheidungen basierend auf Buchungslogik statt Wertschöpfungslogik

 

Diese Blindheit ist kein Zufall. Sie ist systembedingt: 

ERP ist kein Steuerungssystem, sondern ein Dokumentationssystem. Es ist wichtig – aber es führt und steuert nicht.

EPM360- das Betriebssystem mit der neuen M-KLR: Die Disruption einer ganzen Führungs- und Steuerungslogik

EPM360- das Betriebssystem mit Management Accounting auf Basis der modernen Kosten- und Leistungsrechnung (M-KLR) bildet das exakte Gegenteil ab:

Es misst Leistung, Effizienz, Kapazität, Auslastung, Kosten-Wettbewerbsfähigkeit und liefert sichere Zielgrößen – also jene Größen, die überhaupt erst bestimmen, ob ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein kann.

Damit erfüllt EPM/M-KLR sämtliche Kriterien einer echten Disruption:

Es bedient einen bisher unterversorgten Bedarf – nämlich reale, standardisierte Führungs- und Steuerungsgrößen.

Es nutzt eine fundamental andere Logik – ökonomisch statt bilanziell- leistungsorientiert statt transaktionsorientiert.

Es wird von ERP-Anbietern unterschätzt – weil es ihre Grund-architektur, noch in der alten anderen Zeit entwickelt, infrage stellt. (z.B. fehlt die zwingend notwendige Standardisierung für die zentralen Kosten-Wettbewerbsvergleiche, die heute über Erfolg, Resilienz und Zukunft entscheidet)

Es verdrängt das alte Paradigma – nicht ERP, aber die Vorstellung, man könne mit ERP-Daten Unternehmen und Faktoren aus dem externen Rechnungswesen führen und steuern.

 

Tatsächlich entsteht durch EPM360 ein völlig neues Betriebssystem der Unternehmensführung und -steuerung: planend, vergleichend, standardisiert, global anschlussfähig und entscheidungssicher.

 

Warum Deutschland besonders betroffen ist?

Die aktuelle Lage zeigt es deutlich:

Viele Unternehmen kennen ihre reale Kosten-Wettbewerbsposition am Markt nicht. Die entscheidenden Frühwarnindikatoren – Auslastung, Kosten- Wettbewerbsabstand, Zielkostenszenarien – fehlen.

Insolvenzen und Ergebnisbrüche kommen „überraschend“, weil die Steuerung auf buchhalterischen statt auf ökonomischen Größen basiert.

Z.B. wurde bisher der Hauptkosten- und Veränderungsfaktor ‚Auslastung‘ völlig ignoriert. Ein K.-O.-Kriterium für die Unternehmen. ERP-Systeme können das methodisch nicht leisten, aber alles ist grob falsch ohne Berücksichtigung der statischen und dynamischen Verlustleistung der Fertigung.

 

Genau hier entfaltet EPM360 als Betriebssystem seine disruptive Kraft.

Es ersetzt eine veraltete Logik, die Jahrzehnte als selbstverständlich galt, und schafft eine neue Sicht auf Effizienz, Leistung und Kosten-Wettbewerbsfähigkeit.

Deutschland und seine Unternehmen brauchen diese Disruption dringend – denn wer heute noch mit ERP steuert, steuert vergangenheits-blind mit hoher Krisen- und Insolvenzgefahr.

 

 Wer mit EPM360 führt, steuert vorausschauend, vergleichend, effizient – und vor allem: entscheidungssicher.